Vergrößernde Sehhilfen

Wenn mit der normalen Lesebrille kein Zeitungsdruck oder Buchdruck mehr lesbar ist, dann können in den meisten Fällen vergrößernde Sehhilfen wie Lupen, Lupenbrillen, Prismenlupen oder Prismenlupenbrillen helfen diesen Normaldruck wieder zu lesen. Es gibt für die meisten Fälle eine individuell angepasste und funktionierende Lösung!

Sie können es ganz einfach selbst testen – setzen Sie sich Ihre letzte Lesebrille auf und probieren Sie eine sehr große Überschrift einer Tageszeitung zu lesen.
Viele unserer Kunden erzählen uns, daß ältere Personen aus ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis trotz neuer Brille die Schriftgröße von Buch- und Zeitungsdruck nicht mehr gut lesen können. Dafür gibt es viele Ursachen, meistens liegt aber bei den Senioren eine altersbedingte Netzhautveränderung vor die für die stark reduzierte Sehschärfe verantwortlich ist. Leider kommt es oft zu Missverständnissen weil die betroffenen Senioren zu hören bekommen, daß keine Verbesserung mehr möglich ist. Viele der Betroffenen resignieren und glauben nun nie wieder gut lesen zu können. Dabei ist oft nur den Zustand der Netzhaut gemeint, leider können geschädigte Netzhautstellen nicht wieder „sehend“ gemacht werden. Dennoch gibt es die Möglichkeit mit speziellen vergrößernden Sehhilfen den Zeitungsdruck so auf die Netzhaut zu projizieren, dass dieser wieder gelesen werden kann.

 

Wie kann einer betroffenen Person geholfen werden?

Erstens ist die medizinische Abklärung und Behandlung unumgänglich um das fortschreiten der Netzhautveränderung möglichst anzuhalten und einen größeren Schaden auf der Netzhaut zu vermeiden. Im zweiten Schritt erfolgt die optometrische Versorgung mittels Lupen, Lupenbrillen, Fernrohrbrillen, Fernrohrlupen oder Bildschirmlesegeräte unterschiedlichster Hersteller. Die sinnvolle Anwendung dieser unterschiedlichen Möglichkeiten richtet sich nach dem so genannten Vergrößerungsbedarf. Diese Messungen werden im Zuge der „Anpassung einer vergrößernden Sehhilfe“ bei uns durchgeführt.

 

Einfach selber Testen:
Ist ein Bekannter oder ein Familienmitglied von einer Sehschwäche betroffen, können Sie einen kleinen Test machen. Die Dame oder der Herr soll ihre/seine letzte Lesebrille aufsetzen. Lassen Sie sich von dem Betroffenen eine sehr große Überschrift einer Tageszeitung vorlesen. Achten Sie dabei darauf, ob fließend und richtig gelesen wird. Wird Text in Großdruck fließend gelesen dann ist Lesefähigkeit vorhanden und die Anpassung einer vergrößernden Sehhilfe zielführend. Wenn das der Fall ist, können wir helfen! Wir führen dann weitere Messungen durch, um eine spezielle und geeignete vergrößernde Sehhilfe zu fertigen.